Bill Ivy GB

William David „Bill“ Ivy (27. August 1942 in Maidstone, England; † 12. Juli 1969 in Hohenstein-Ernstthal, DDR) war ein britischer Motorrad- und Automobilrennfahrer.
Er gewann im Jahr 1967 die Weltmeisterschaft in der 125-cm³-Klasse der Motorrad-Weltmeisterschaft auf Yamaha.
Bill Ivy gehörte in den 1960er Jahren zu den Superstars der Motorrad-Weltmeisterschaft. Er war nur ca. 1,60 m groß, galt als überaus talentiert und war als unbeugsamer Kämpfer bekannt. Er starb am 12. Juli 1969 nach einem Unfall beim Training zum Großen Preis der DDR am Sachsenring.

Tödlicher Unfall
Am 12. Juli 1969, beim Training zum fünften Saisonlauf, dem Großen Preis der DDR am Sachsenring, verunglückte Bill Ivy in dem Teilstück vor der Badberg-Kurve tödlich. Die Unfallursache wurde nie vollständig geklärt. Wahrscheinlich ist jedoch, dass ein Kolbenklemmer an der Jawa zum Sturz führte. Bill Ivy, der sich möglicherweise gerade den Helm richtete und deshalb die linke Hand nicht am Kupplungshebel hatte, wurde von seinem Motorrad geschleudert und zog sich schwerste Kopfverletzungen zu. Er verstarb wenig später im Krankenhaus.
In seiner kurzen Karriere nahm Ivy an 46 Grand-Prix-Rennen teil, von denen er 21 gewann und insgesamt 42 Podiumsplatzierungen erreichte