16. Mai, 2022

SHARK Grand Prix de France 13 Mai - 15 Mai

Heldenhafter Masia sorgt für spannenden La Mans-Sieg

motogp.com

Enttäuschung für Pole-Mann Dennis Foggia, der nach einer atemberaubenden letzten Runde beim neu gestarteten FrankreichGP das Podium verpasst

In typischer Moto3™-Manier waren die Fans von den Sitzen gerissen, als das neu gestartete Rennen der Leichtgewichtsklasse beim SHARK Grand Prix de France in Le Mans bis zum Schluss spannend blieb. Jaume Masia von Red Bull KTM Ajo holte sich den Sieg nach einem spannenden Manöver in der letzten Kurve vor Ayumu Sasaki (Sterilgarda Husqvarna Max). Izan Guevara sicherte sich den letzten Podestplatz mit einem dramatischen Überholvorgang in der letzten Kurve vor dem Pole-Mann Dennis Foggia (Leopard Racing).
Frühe Rote-Flagge sorgt für Dramatik

Am Sonntag drohte Regen über Le Mans. Wir sahen, welche Auswirkungen schon ein paar Spritzer Regen auf den Asphalt haben können, als am Ende der ersten Runde die Roten Flaggen geschwenkt wurden. Zu Beginn des Rennens gelang Diogo Moreira (MT Helmets - MSI) ein hervorragender Start und er holte sich den Holeshot in der Dunlop-Kurve. Mit einem brillanten Manöver an der Außenseite übernahm er P1. Trotz des guten Starts fiel der Pole-Mann Foggia auf den dritten Platz hinter seinem Teamkollegen Tatsuki Suzuki (Leopard Racing) zurück, während der Italiener mit Masia konkurrieren musste, der sich von einem schlechten ersten Sektor erholte und auf Kosten seines Titelrivalen wieder unter die ersten drei Plätze fuhr.

Noch bevor wir die erste Runde beendet hatten, herrschte Chaos auf der Strecke, denn in der letzten Kurve Raccordement gab es sieben verschiedene Stürze. Kaito Toba (CIP Green Power) und Ivan Ortola (Angeluss MTA Team) waren die ersten, die zu Boden gingen, bevor fünf Fahrer gleichzeitig, aber getrennt voneinander stürzten. Zu dem GASGAS Aspar-Duo Sergio Garcia und Izan Guevara gesellten sich Sasaki, Andrea Migno (Rivacold Snipers Team) und Riccardo Rossi (SI58 Squadra Corse) im Kiesbett, als die Regenspritzer einsetzten.

In der zweiten Runde stürzte Daniel Holgado (Red Bull KTM Ajo) nach einer Berührung mit Elia Bartolini (QJMotor Avintia Racing Team) in Kurve 3. An der Spitze hatte Suzuki die Führung übernommen, aber das war's dann auch schon. Die Roten Flaggen wurden wegen des Regens geschwenkt und boten somit den gestürzten Fahrern die Möglichkeit beim Neustart wieder mit dabei zu sein.
Neustart

Diesmal schafften es alle sicher über die Linie und die Führung wechselte erneut. Foggia hatte auf der Geraden die Nase vorn und belegte P1, während Masia und Suzuki in der Dunlop-Schikane die Ellbogen aneinander rieben. Für den brasilianischen Rookie Moreira war es eine miserable zweite Runde, in der er die Ziellinie als Elfter überquerte. Bald darauf wurde er wegen eines Verstoßes gegen die Streckenbegrenzung mit einer Long Lap Strafe belegt. Seine Hoffnungen auf einen Platz unter den ersten Drei waren somit begraben.

Diesmal schafften es alle sicher über die Linie und die Führung wechselte erneut. Foggia hatte auf der Geraden die Nase vorn und belegte P1, während Masia und Suzuki in der Dunlop-Schikane die Ellbogen aneinander rieben. Für den brasilianischen Rookie Moreira war es eine miserable zweite Runde, in der er die Ziellinie als Elfter überquerte. Bald darauf wurde er wegen eines Verstoßes gegen die Streckenbegrenzung mit einer Long Lap Strafe belegt. Seine Hoffnungen auf einen Platz unter den ersten Drei waren somit begraben.
Ein pulsierendes Rennen erreicht ein spannendes Finale

In der Endphase des Rennens führte Foggia vor Sasaki und Masia, während Suzuki, Garcia und Guevara knapp dahinter lagen. Doch ein Manöver in der Garage Vert brachte den Spanier Masia zurück auf P2. Als er zum vorletzten Mal über die Linie fuhr, war es ein Rennen für jedermann. Die Dunlop-Schikane ist immer ein beliebter Überholpunkt und Masia gelang es dort mit einen erfolgreichen Versuch, die Führung zu übernehmen.

La Musee ist ein weiterer heißer Ort für Überholmanöver. Genau dort schnappte sich Sasaki Foggia und verwies den Pole-Mann auf den dritten Platz. Nachdem der Japaner das ganze Rennen über abgewartet hatte, sah es zwei Kurven vor Schluss so aus, als würde er den Sieg an sich reißen, als er in der Linkskurve von S Bleu die Führung übernahm. Doch das Rennen war noch lange nicht vorbei, denn Masia machte in der letzten Kurve einen sensationellen Sprung nach innen, um den Sieg zu erringen, während Guevara etwas Ähnliches wie Foggia getan hatte, um dem Meisterschaftsfavoriten den Sieg zu verwehren.