10. Apr, 2022

Red Bull Grand Prix of the Americas 08 Apr - 10 Apr

Ducati dominiert in Texas: Martin holt vor Miller die Pole

ducati.com

Der Spanier kam aus dem Q1 und holt sich die zweite Pole Position des Jahres, während Ducati alle fünf Bikes in den Top 5 platziert...

Jorge Martins (Pramac Racing) atemberaubende Form setzte sich am Samstagnachmittag beim Red Bull Grand Prix of The Americas fort, als der Spanier das Q1 meisterte und sich anschließend eine sensationelle zweite Pole Position der Saison sicherte. Es ist der vierte Start aus der ersten Reihe in Folge für Martin, der Jack Miller (Ducati Lenovo Team) mit einer 2:02.039 um nur 0,003 Sekunden schlug. Francesco Bagnaia (Ducati Lenovo Team) sicherte sich P3 und sorgte damit für ein Ducati-Dreigestirn in der ersten Reihe. Direkt dahinter reihen sich zwei weitere Ducatis auf P4 und P5 ein.

Ein hochkarätig besetztes Q1

Das Q1 war - wie wir es in dieser Klasse mittlerweile gewohnt sind - eine mit Stars besetzte Angelegenheit. Der WM-Führende Alex Espargaro und sein Teamkollege von Aprilia Racing rechneten sich Chancen auf ein Weiterkommen aus, ebenso wie Alex Rins (Team Suzuki Ecstar), Martin und Franco Morbidelli (Monster Energy Yamaha MotoGP™). Darryn Binder (WithU Yamaha RNF MotoGP™ Team), der seinen großen Bruder Brad Binder (Red Bull KTM Factory Racing) verfolgte, stürzte in der Anfangsphase in Turn 3, blieb aber unverletzt.

Rins war der frühe Tempomacher, eine 2:02.723 war die Messlatte, aber Martin übernahm acht Minuten vor Schluss die Spitze. Dadurch wurde Aleix Espargaro aus der wichtigen Spitzengruppe verdrängt, und auf der Jagd nach einer Zeit für seinen zweiten Lauf ging Espargaro zu Boden. Die Hoffnungen auf einen Platz im Q2 waren für den Spanier dahin, und das Beste, worauf er hoffen konnte, war nicht weiter zurückzufallen. Zum Glück für die Nummer 41 blieb es bei P3 in der Session und P13 in der Startaufstellung, während Martin und Rins weiterkamen.

Ducati-Dominanz

Das Q2 auf dem Circuit of The Americas begann, und sah Miller als den frühen Pacesetter, während sein Ducati-Kollege Enea Bastianini (Gresini Racing MotoGP™) in Kurve 15 stürzte. Der Italiener konnte seine GP21 jedoch wieder aufrichten und machte sich sofort auf die Jagd nach der Pole-Rundenzeit.

Dann ein weiterer Sturz. Diesmal war es Fabio Quartararo (Monster Energy Yamaha MotoGP™) in der vorletzten Kurve. Der Fahrer war ok, der olympische 100m-Sprintermodus wurde aktiviert, aber es war ein Rennen gegen die Zeit für den Franzosen, der vorläufig auf P7 lag. Am Ende des ersten Durchgangs lag Miller 0,008 Sekunden vor Bagnaia, Martin und Bastianini die allesamt eine Ducati-Armada bildeten. Quartararo schaffte es etwas mehr als vier Minuten vor Schluss zurück an die Box und sofort war die Nummer 20 auf seiner zweiten YZR-M1 wieder auf der Strecke.