Rolf Biland

Sidecar Wednesday

Rolf Biland 1.April 1951

Mit sieben WM Titeln ist er der zweiterfolgreichste SW-Fahrer hinterSteve Webster,dem zehn Titel gelangen. In der Liste der meistenGP-Siege in der Seitenwagen-WM ist Rolf Biland mit 81 gewonnenen Rennen der erfolgreichste vor Steve Webster mit 62.

Biland begann seine Rennsportkarriere 1970 zunächst als Beifahrer. Zwei Jahre später stieg er auf den Fahrersitz um und tauchte1974 mit Freddy Freiburghausen im Beiwagen mit einem zehnten WM-Rang erstmals in derWM auf.1978 holte Biland mit Kenny Williams im BEO-Gespann den ersten Titel. Mit Kurt Waltisperg als Beifahrer ab der Saison 1979 ließ er diesem Titel in einem Zeitraum von eineinhalb Jahrzehnten sechs weitere folgen.

Alain Michel & Michael Burkhard

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Alain Michel in Montelimar (23. Februar 1953 geboren).

Er ist der einzige Französisch-Weltmeister im Sidecar.

Die Karriere von Alain Michel begann auf 2 Rädern 1972. Er gewann auch dieses Bild Cup Four Seasons Kategorie in diesem Jahr auf einer Honda 450 und auf dem zweiten Platz in der Meisterschaft von Frankreich 500 nationale abgeschlossen.In Anbetracht dieser Erfahrung als nicht schlüssig, schiffte er sich auf drei Rädern 1975 und 1976 begann Beiwagen, um eine Karriere Grand Prix Kategorie, in der er einige gute Ergebnisse erzielt.

Sein erster Grand Prix Sieg gewann er in Frankreich in Paul Ricard im Jahr 1977 mit Gérard Lecorre als Passagier.Im Jahr 1978 erzielte das Team den zweiten Platz in der Welt mit seinem neuen Beifahrer Stuart Collins nach zwei Siegen.Im Jahr 1980, 1981 und 1982 gewann die Mannschaft vier Siege, viele Podien.Im Jahr 1990 ist es das Engagement mit seinem Passagier Simon Birchall und den Titel des Weltmeisters, auf einem LCR-Krauser gewonnen.Eine weitere Saison im Jahr 1991, der 16. auf höchstem Niveau und Alain Michel hängt schließlich denHelm an den Nagel.Während dieser Zeit hat er 9 Titel ;Champion von Frankreich; in der Kategorie gewonnen.

 

Arsenius Butscher

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Arsenius Butscher (14 August 1928- †11 März 2013)

1953 fuhr er in Stockach mit einem BMW-Gespann sein erstes Rennen, welches er als Sieger beendete. Nach zahlreichen Siegen im Jahre 1954 erhielt er bereits 1955 die nationale und 1958 die internationale Rennfahrer-Lizenz.

Von1957 bis 1971 nahm Arsenius Butscher an den Rennen der Gespann-Klasse derWM teil.

1970feierte er zusammen mit Josef Huber auf BMW beimGP-Belgien in Spa seinen ersten Grand-Prix-Sieg. 1971 siegten die beiden beimGP-Österreich auf demSalzburgring. In diesem Jahr wurde das Duo hinter Owesele auch Vize-Weltmeister. Im Anschluss beendete er seine Rennfahrer-Karriere.

Am 11. März 2013 starb Arsenius Butscher im Alter von 84 Jahren

 

Jock Taylor

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Jock Taylor (March 9, 1954 – August 15, 1982)

Taylor war der schottische Sidecar-Champion mit Passagier Lewis Ward 1977. Er gewann Rennen in East Fortune in der Nähe von Haddington, Beveridge Park in Kirkcaldy und in Knockhill in der Nähe von Dunfermline und Veranstaltungen in England mit einigem Erfolg. Im Jahr 1978 entschied er sich den einen oder anderen Grand Prix-Rennen und die britischen Meisterschaften und Unternehmen mit Ward und schloss sich mit einem neuen Passagier aus dem nahe gelegenen Haddington namens Jimmy Neil schieden in Angriff zu nehmen. Es dauerte einige Zeit für die neue Partnerschaft zu Gel, aber am Ende der Saison wurden sie regelmäßig Rennen in England zu gewinnen. Im Jahr 1979 erwarb Taylor gelenkte Outfit eine Seymaz Nabenmitte und fand es nicht nach seinem Geschmack nach zwei Unfällen, die Jimmy Neil mit einem gebrochenen Handgelenk links und verursachte den Tod von Stand-im Passagier Dave Powell in Oulton Park in einem High-Speed-Crash. Mit Neil noch verletzt, verwendet Taylor Veteran Passagier Jimmy Gesetz für den deutschen GP in Hockenheim auf seinem alten Windle Yamaha umrahmt, wo sie Fünfter. Obwohl Neil in Assen in Holland zurückkehrte, war es, als er mit dem ehemaligen schwedischen 125er Fahrer Benga Johansson zusammengetan, dass Taylor kurz nach an der schwedischen TT bei Karlskoga seinen ersten Grand-Prix-Sieg nahm. Es gab weitere Erfolge gegen Ende des Jahres 1979 in Großbritannien, wo er Zweiter in der britischen Meisterschaft hinter Dick Greasley beendet. Im Jahr 1980 gewann Taylor und Benga Johansson 4 Rennen Grand Prix, und fertig auf dem Podium in allen sieben Veranstaltungen sie fertig. Er gewann den britischen Meisterschaft und gewann die Isle of Man Sidecar B Rennen insgesamt die Sidecar TT zu gewinnen. Im Jahr 1981 behielt er seinen britischen Titel und er ging auf eine vierfache TT-Sieger zu werden. 1982 Taylor und Johansson hob den Beiwagen Rundenrekord auf der Isle of Man TT auf 108,29 Stundenmeilen (ca. 175 km / h), einen Rundenrekord, die seit 7 Jahren stand.

Im 1982 finnischen Grand Prix, statt in Imatra unter sehr nassen Bedingungen, Taylor und Johansson Fahrrad aquaplaned und die Straße und kollidierte mit einem Telefonmast entlang der geschlossenen öffentlichen Straßenkurs rutschte die einmal im Jahr für den finnischen GP verwendet wurde. Die Rettungsdienste wurden ihm aus dem Wrack zu entfernen, wenn ein zweites Beiwagen Team in sie rutschte. Taylor wurde leider in der zweiten Unfall ums Leben gekommen. Er wurde auf dem Friedhof in Pencaitland begraben, und ein Denkmal für ihn hat im Dorf im Dezember 2006. Ein Denkmal steht auch in Beveridge Park, Kirkcaldy, mit Blick auf Railway Biegung auf dem alten Motorrad-Rennstrecke errichtet. Jock Taylor hat auch ein Denkmal in Imatra.

 

Steve Webster

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Steve Webster

(7.01.1960 in North Yorkshire)

zehnfacher Weltmeisterin deSW-Klasse.im Alter von 19 Jahren erste Rennen.1983 steig er in die WM ein und gewann 87 mit Partner Tony Hewitt auf einerLCR Yamaha seinen ersten von insgesamt zehn Weltmeistertiteln. Von 181 WM-Rennen konnte Webster 62 als Sieger beenden. Er belegte außerdem 37 zweite und 27 dritte Plätze und holte 82 Pole Positions. Die ersten 23 seiner Siege fuhr Webster im Rahmen der MOTOGP ein, die weiteren 39 fanden im Rahmen der seit 1997 im Rahmenprogramm der WSBK ausgetragenen SW Championship statt.Außer Hewitt kamen noch Gavin Simmons, David James und Paul Woodhead im Seitenwagen zum Einsatz.

Klaus Enders

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Klaus Enders (2.05.1937 in Wezlar)

Zwischen 1967 und 1974 konnte er als Pilot, zusammen mit den Beifahrern Ralf Engelhardt und Wolfgang Kalauch, auf BMW insgesamt sechsmal Seitenwagen-Weltmeister werden.

Klaus Enders begann seine Karriere Anfang der 1960er Jahre, zuerst startete er sowohl als Solofahrer wie auch in derSW-Klasse. 1963 wurde er deutscher Juniorenmeister in der 500 ccm-Klasse. Im Jahr 1964 stand er auf Norton vor dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft der Klasse bis 500 cm³, ein Sturz bei dem entscheidenden Rennen auf der AVUS mit nahezu 220 km/h durch ein plattes Vorderrad entschied dann zugunsten vonWalter Scheimann.1966 entschloss sich Enders, sein Hauptaugenmerk auf die Seitenwagenklasse zu legen.

Im Jahr 1966 errang der Wetzlarer, zusammen mit Beifahrer Reinhold Mannischeff, beim Rennen in Spa mit Platz vier seine ersten WM-Punkte, in den drei WM-Läufen zuvor war man jeweils ausgefallen. Manischeff zog sich direkt danach aus beruflichen Gründen zurück. Beim folgenden Rennen, der TT auf der Isle of Man, startete Enders mit Ralf Engelhardt als Copiloten, die beiden errangen wiederum den vierten Platz, was den fünften WM-Gesamtrang einbrachte.

1967 gelang Klaus Enders mit Ralf Engelhardt dann der endgültige Durchbruch. Am 7. Mai feierte er beim Grand Prix von Deutschland auf dem Hockenheimring seinen ersten Sieg; im Saisonverlauf folgten dem noch vier weitere Erfolge. Da zu dieser Zeit nur die besten fünf Resultate in die WM-Wertung kamen, sicherte sich das Duo Enders/Engelhardt auf BMW mit der Maximalpunktzahl von 40 Zählern seinen ersten WM-Titel.

Nach einer weniger erfolgreichen Saison 1968, in der die beiden nur zwei zweite Plätze erringen und nur Sechster der WM werden konnten, folgte 1969 der zweite WM-Titel. Enders fuhr vier Siege ein und sicherte sich den Titel knapp vor Landsmann Helmut Fath.

Zur Saison 1970 zog sich Ralf Engelhardt aus beruflichen Gründen zurück, da ein Privatfahrer im Motorradrennsport damals kaum Geld verdienen konnte. An seine Position rückte Wolfgang Kalauch, der 1968 zusammen mit Helmut Fath bereits Weltmeister geworden war und 1969 von diesem etwas unsportlich abserviert worden war[1]. Beim Training zum Großen Preis der Tschechoslowakei auf dem Masaryk-Ring bei Brünn stürzte das Duo Enders/Kalauch schwer. Wolfgang Kalauch wurde aus dem Seitenwagen geschleudert, musste mit schwersten Verletzungen im Krankenhaus behandelt werden und konnte nicht am Rennen teilnehmen. Glücklicherweise war Ralf Engelhardt als Zuschauer nach Brünn gereist und vertrat seinen Ersatzmann. Enders/Engelhardt gewannen das Rennen und auch die beiden verbleibenden Grands Prix. Klaus Enders gewann mit fünf Siegen, zwei mit Kalauch und drei mit Engelhardt, schließlich seinen dritten WM-Titel.

Nach einem Ausflug zum Automobilrennsport 1971 kehrte der Wetzlarer 1972 zu den Gespannrennen zurück. Im Winter 1971/72 entstand ein von Dieter Busch und Klaus Enders völlig neu konstruiertes Gespann. Busch entwickelte ein Motor mit Mittellager und eine eigene Zündanlage, Enders seine eigene Doppel-Duplex-Trommelbremse – denn er hielt noch nichts von Scheibenbremsen – und eine eigene Naben-Konstruktion der Räder. Obwohl das Gespann erst zum dritten WM-Lauf der Saison 1972 fertig wurde, was auch ein wenig an der zögerlichen Zusage aus dem Hause BMW lag, was Motoren und Ersatzteilversorgung anbelangte, gelang Enders / Engelhardt auf Anhieb ein Sieg, jedoch noch ohne den Motor mit Mittellager. Obwohl das Duo 27 Punkte-Rückstand zu Beginn der Saison hatte, wurden sie auf Busch-BMW wieder Weltmeister. Im Jahre 1973 gewannen die beiden auf Busch-BMW alle sieben WM-Läufe, bei denen sie an den Start gingen und damit WM-Titel Nummer fünf. 1974 gelang Enders / Engelhardt, trotz der sehr starken Konkurrenz des mit Zweitaktmotor ausgestatteten König-Gespanns von Werner Schwärzel / Karl-Heinz Kleis, auf Busch-Spezial der sechste Titel.

Insgesamt gewann der Wetzlarer mit seinen Beifahrern Engelhardt und Kalauch mehr als 46 % aller Seitenwagen-WM-Läufe, bei denen er zwischen 1966 und 1974 antrat. Mit 27 Siegen ist er hinter Toni Mang zweitbester Deutscher in der ewigen Bestenliste

Siegfried Schauzu

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Siegfried Schauzu (21.09. 1939 in Siegen)

Siegfried Schauzu ist zusammen mit Dave Saville und Mike Boddice der erfolgreichsteGespann-Pilot in der Geschichte der seit 1907 ausgetragenen Isel of Man. Zwischen 1967 und 1975 fuhr er auf BMW mit den Beifahrern Horst Schneider bzw.Wolfgang Kalauch insgesamt neun Siege bei diesen Straßenrennen ein.

Schauzu wurde wegen seines einzigartigen Kurvenfahrstils als „Sideways Sid“ bekannt. Neben seinen Siegen auf der Isel of Man gewann er sechs Mal die Deutsche Seitenwagen-Meisterschaft. 

Titel

  • 1967 – Deutscher-Gespann-Meister auf BMW (mit Beifahrer Horst Schneider)
  • 1969 – Deutscher-Gespann-Meister auf BMW (mit Beifahrer Horst Schneider)
  • 1971 – Deutscher-Gespann-Meister auf BMW (mit Beifahrer Wolfgang Kalauch)
  • 1972 – Deutscher-Gespann-Meister auf BMW (mit Beifahrer Wolfgang Kalauch)
  • 1976 – Deutscher-Gespann-Meister auf BMW (mit Beifahrer Wolfgang Kalauch)
  • 1977 – Deutscher-Gespann-Meister auf Schmid-Yamaha (mit Beifahrer Wolfgang Kalauch)

 

Werner Schwärzel

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Werner Schwärzel (6.09.1948 in Lahr)

Zwischen 1973 und 1985 gelang es ihm als Pilot mit seinen Beifahrern Karl-Heinz Kleis, Andreas Huber und Fritz Buck insgesamt sechsmal die Vizeweltmeisterschaft und zehnmal die DM bei den Sidecars zu erringen. 1982 errang er die WM mit Andreas Huber.

Den Einstieg in die Motorrad-Weltmeisterschaft 1973 schloss das Gespann Werner Schwärzel / Karl-Heinz Kleis auf Anhieb auf einem Eigenbau-Gespann mit König-Bootsmotor als Vizeweltmeister ab. Im Jahr darauf erreichte man trotz höherer Gesamtpunktezahl gegenüber dem Weltmeisterpaar Klaus Enders / Ralf Engelhardt wieder den Vizetitel. Das Reglement begünstigte mit Streichresultaten damit das BMW-Werksteam. Mit dem Sieg beim Deutschland-Grand-Prix 1974 auf dem Nürburgring war Schwärzel dennoch der Erste, der einem Zweitaktmotor bei den Gespannen zum Sieg verhalf.

Von 1975 bis 1984 turnte Andreas Huber aus Oberkirch im Boot. 1977 und 1978 wurde mit dem Fath-Motor auf einem nach dem Hauptsponsor ARO genannten Gespann gefahren. 1982 wurde man beim letzten Lauf in Hockenheim als letzte deutsche Gespannpaarung Weltmeister. Das eingesetzte Seymaz-Gespann ließ es allerdings in dieser Saison nicht zu, einen Sieg zu erreichen.

1985 startete Werner Schwärzel mit seinem Beifahrer Fritz Buck in seine letzte Saison. Die WM schloss er punktgleich mit dem niederländischen Weltmeisterpaar Egbert Streuer / Bernhard Schnieders nochmals als „Vize“ ab.

Seit seinem Karriereende arbeitet Werner Schwärzel bis heute in seiner Werkstatt in Meißenheim als Tuner an Rennmotoren und betreute auch über mehrere Jahre den ehemaligen Motocross-Vizeweltmeister Pit Beirer.

Rolf Steinhausen,

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mein alter Freund,
Rolf Steinhausen,
Rolf Steinhausen (* 27. Juli 1943 in Nümbrecht) ist ein deutscher Omnibusunternehmer, Motorradrennfahrer und zweimaliger Weltmeister in der Gespannrennklasse.
Steinhausen debütierte im Motorrad-Rennsport im Jahr 1961. Durch seine Freundschaft zur Gespannlegende Max Deubel, der mit seinem Know-how den jungen Steinhausen mit Rat und Tat unterstützte sammelte Steinhausen seine ersten Erfahrungen in der nationalen Ausweisklasse. Max Deubel erkannte Steinhausens Talent und überließ ihm eines seiner Gespanne.

1972 wechselte Steinhausen von BMW-Boxermotoren auf König-Vierzylinder-Zweitakt Motoren vom Berliner Unternehmen König Motorenbau, die ihren Ursprung im Motorbootrennsport hatten. Die neuen Motoren mit anderen Abmessungen erlaubten Steinhausen diese besser im Gespann einzubauen und die Aerodynamik des Fahrzeuges wurde wesentlich verbessert.

Mit diesem neuen Zeitakt-Motor Gespann gab Steinhausen sein Debüt 1972 in der MotoGP-Weltmeisterschaft und erreichte mit seinem Schmiermaxen Werner Kapp den vierten Platz beim österreichischen MotoGP-Meisterschaftslauf. 1975 und 1976 wurde er Gespannweltmeister. 1977 wechselte Steinhausen auf Yamaha Zweitaktmotoren und wurde 1979 Vizeweltmeister.

Mit seinen Beifahrern Karl Scheuer, Erich Schmitz und Josef Huber erreichte Steinhausen insgesamt folgende Erfolge:

Gespannweltmeister 1975, 1976
Deutscher Seitenwagen-Meister 1985, 1986
TT-Sidebike-Sieger 1975, 1976, 1978

Insgesamt fuhr Steinhausen zehn MotoGP-Siege ein, 1989 fuhr Steinhausen seine letzte Saison in der Moto GP-Weltmeisterschaft die er mit einem 8. Platz abschloss. Rund 25 Jahre betrieb Steinhausen bis 1989 aktiven Rennsport und gibt heute seine Erfahrungen an jüngere Fahrer weiter.